Reflexe Integrieren - Bewegen - Beraten -  Autismus - Entwicklung fördern - Handlungskompetenz erweitern 

Entwicklung fördern

Willkommen auf der Seite der Neuromotorischen Entwicklungsförderung. 

 "Irgendwie ist mein Kind anders. Es entwickelt sich nicht so, wie andere Kinder, sein Verhalten ist manchmal seltsam und sehr oft einfach nur anstrengend. Der Kinderarzt findet nichts. Ich habe das Gefühl, er nimmt mich nicht ernst. Und wenn ich nicht nachgebe, dann redet er von Ritalin. Mein Mann ist ratlos, aber er spielt gerne mit seinem Sohn und hofft, dass sich alles auswächst. Die Oma meint, ich bin nicht streng genug und manchmal sagt sie, ich sei zu streng. Meine Freundin......……..Meine Schwester...….Die Erzieherin...…….alle haben eine Meinung und kein Rat hilft meinem Sohn."

Finden Sie sich hier wieder? Und finden Sie im Folgenden in einigen Punkten Ihren Sohn/Ihre Tochter wieder? 

Manche Kinder tun sich von Anfang an schwer. Vielleicht zu früh oder unter schwierigen Bedingungen auf die Welt gekommen, entwickeln sie sich nicht so wie andere Kinder.  

    Das Kind...………...

·        schläft nicht durch, kann nicht alleine einschlafen und kommt immer wieder ins elterliche Schlafzimmer, 

·        schreit viel, ist sehr unruhig und fordernd,

·        hat Wutanfälle oder häufige Stimmungsumschwünge,

·        ist außergewöhnlich ruhig und später zurückgezogen und verträumt,

·        zeigt ungewöhnliche Verhaltensweisen und Angewohnheiten,

·        macht nur langsam Fortschritte, 

·        ist überängstlich und anklammernd,

·        ist  ungeschickt, stößt sich oft und fällt häufig,

·        ist übervorsichtig, oder zu unvorsichtig

·         hat kein gutes Gleichgewicht oder sucht extrem nach dem Gleichgewichts -"Kick"

·        habt ein geringes Selbstwertgefühl,

·        leidet unter Verdauungsproblemen oder ist oft krank und allergieanfällig,

·        macht auch noch später gelegentlich ins Bett,

·        reagiert ungewöhnlich auf Zucker oder andere Nahrungsbestandteile.

   Das Zusammenleben mit dem Kind ist oft anstrengend. Immer neue Probleme fordern die Eltern heraus, 

    oft bis zur Überforderung. Schließlich ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich Eltern nach Hilfe umschauen. 

    Oft werden die Eltern vertröstet „das wächst sich aus“. Doch in der Schule verschlimmern sich die Probleme:

·        Das Kind ist unruhig und unkonzentriert.

·        Es kann sich schlecht einfügen, ist aggressiv oder zieht sich ängstlich zurück.

·        Es  wird wegen seiner Verhaltensweisen oder wegen seiner Ideen und Phantasien von den Mitschülern gehänselt.

·        Es  bevorzugt merkwürdige Sitzpositionen, möchte die Füße unterschlagen oder muss  immer den Kopf abstützen oder          das Heft drehen.

·        Es fällt im Sportunterricht durch unkoordinierte Bewegungsabläufe auf, möglicherweise geht es häufig auf Zehenspitzen.

·        Lesen  lernen macht ihm Schwierigkeiten und später liest es sehr ungern, und  ermüdet dabei schnell.

·        Es  findet sich im Zahlenraum nicht zurecht und kann Zusammenhänge nicht erkennen.

·        Die Schrift sieht unordentlich aus, Linien können nicht eingehalten werden und verkrampft sich beim Schreiben

·        Obwohl das Kind offensichtlich intelligent ist, macht das Kind viele Fehler.

·        Das Kind macht einen unglücklichen Eindruck.

 Wenn Sie ihr Kind hier in einigen Punkten wiedergefunden haben, lohnt es sich, weiter zu lesen. Die Ursache für das auffällige Verhalten können Frühkindliche Reflexe sein, die noch nach dem ersten Lebenshalbjahr bestehen geblieben sind.

Auf den folgenden Seiten sind einige Frühkindliche Reflexe beschrieben und Sie finden die Auswirkungen, wenn diese Reflexe nicht regelrecht integriert sind.