Reflexe Integrieren - Bewegen - Beraten -  Autismus - Entwicklung fördern - Handlungskompetenz erweitern 

Entwicklung fördern

Autismus oder Autismus-Sprektrumsstörung ist NICHT heilbar!


Es ist wichtig, dass Sie das wissen. Auch wenn es fast nicht zu ertragen ist, es zu akzeptieren, dass Autismus mit größter Wahrscheinlichkeit genetisch bedingt ist und nicht wegzutherapieren ist.


Egal, wie schwer der Mensch betroffen ist, gibt es Wege, den Alltag zu erleichtern und besser mit der Störung umzugehen.


Ideal ist ein Netzwerk aus Familie, Kindergarten oder Schule, Arzt und Therapeuten. Allerdings ist es oft schwierig, solch ein Netzwerk aufzubauen und zu erhalten. Die familiäre Belastung ist in vielen Fällen sehr groß, sodass die Kraft schnell aufgebraucht ist. Deshalb ist es wichtig, auch Hilfen für die Eltern und Geschwister miteinzubeziehen. Auszeiten, Hobbys, Entspannung und/oder professionelle Hilfe gehören genauso zu den Zielen des Netzwerks wie die Ziele für das betroffene Kind / den betroffenen Jugendlichen.

Welche ärztliche oder therapeutische Hilfe der Autist braucht, entscheidet in der Regel der Arzt oder die Klinik.


Was kann zusätzlich getan werden? Oder in Therapiepausen? Oder bei Therapiemüdigkeit?

Oder für die Familie? Oder als Zukunftsaspekt?

Welche Vorteile bietet das Reiten?

Man wird bewegt, man bewegt sich und man ist bewegt.

Die dreidimensionale Bewegung auf dem Pferderücken stimuliert in einzigartiger Weise das neuronale System (die Nervenleitung und deren Reizübertragung), Anspannung und Entspannung der Muskeln wirken ausgleichend auf den Wahrnehmungsapparat, das schaukelnde Getragenwerden erinnert das Unterbewusstsein an die Zeit vor der Geburt. Das innere Bewegtsein, das eine gutes, angenehmes Gefühl erzeugt, stellt sich ein. Es macht offen für neue Erfahrungen und Lernfortschritte. Die Freude beim Reiten als Bereicherug für das schwierige Leben des Autisten ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt.

 

 


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